Die Schmerztherapie nach dem FASZIENDISTORSIONSMODELL (FDM)

 

Wann kann eine Behandlung mit der Typaldos-Methode helfen?

Das FDM und die Typaldos-Methode werden von qualifizierten Ärzten und Therapeuten erfolgreich bei Beschwerden am Bewegungsapparat eingesetzt.

Auf Basis einer gründlichen Untersuchung nach dem Fasziendistorsionsmodell (FDM) und einer allgemeinen Begutachtung des Patienten und seiner Beschwerden, stellt der FDM- Arzt oder -Therapeut die Indikation für oder gegen eine FDM-Behandlung mit der Typaldos-Methode.

 

Die Behandlung kann helfen bei:

• akuten Schmerzen durch Verstauchungen und Verrenkungen von Gelenken, Hexenschuss, steifem Nacken

• akuten und chronischen Sportverletzungen

• Bewegungseinschränkungen vor und nach Operationen

• Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen, Schulter- und Nackenschmerzen, verschiedenste Gelenksschmerzen, ...

• Symptomen wie Sensibilitätsstörungen, Kraftverlust oder fehlendem Balancegefühl

• bestimmten internistischen Problemen nach medizinischer Abklärung

 

1. FDM-Diagnose

Die FDM-Befundung basiert auf drei Säulen. Sie führt - neben der schulmedizinischen Diagnose - zu einer eigenständigen FDM-Diagnose.

Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Interpretation der Schmerzgestik des Patienten ein. Durch eine spezielle Deutung können diese intuitiven Gesten entschlüsselt werden und geben direkte Hinweise auf Faszienverformungen. Eine umfassende Anamnese und Untersuchung ergänzen den FDM Befund. Röntgenbilder, Blutuntersuchungen usw. fließen ebenfalls in den Untersuchungsablauf ein.

 

2. FDM-Behandlung mit der Typaldos-Methode

Nach Ausschluss etwaiger Kontraindikationen und einer genauen Definition des Behandlungsziels, werden die Faszienverformungen durch gezielte Handgriffe korrigiert.

• Teilweise wird mit starkem Druck auf bestimmte Punkte oder Bahnen gedrückt

• Andere Distorsionen werden mit Traktion oder Kompression im Bereich von Gelenken manipuliert

• Auch flächige Behandlungen der oberflächlichsten Faszie können bestimmte Beschwerden lindern

 

3. Überprüfung des Behandlungsergebnisses

Die Behandlung wirkt unmittelbar und kann deshalb vom Patienten sofort beurteilt werden. Bei entsprechendem Erfolg wird die Behandlung fortgesetzt. Eine ausbleibende Wirkung führt zu einer Anpassung der Behandlungsmaßnahmen bzw. zur Wiederbefundung des Patienten.